Das Oktoberfestbier 2015 ist eingebraut.

oktoberfestbier 6Am 16.08.2015 wurde das Oktoberfestbier eingebraut. Normalerweise wird bei mir unter freiem Himmel gebraut, da aber Regen angesagt war habe ich meine Brauutensilien diesmal unterm Hopfendach aufgebaut, was wie ich finde dem Ganzen noch ein besonderes Flair gegeben hat.

Bis auf die letzte Hopfengabe wurde das altbewährte Rezept, welches ich letztes Jahr schon verwendet habe 1:1 übernommen. Lediglich der Spalter Select Hopfen wurde durch den Tschechischen Saazer Aromahopfen ersetzt, der auch dem original Pilsner Urquell seine hopfig-herbe Note verleiht.

Bis auf ein kleines Unglück ist der Brautag ganz zufriedenstellend verlaufen, beim kühlen der Würze ist der Wasserschlauch von der Kühlspirale gesprungen und etwa 1-2 Liter Leitungswasser haben die exakt getroffene Stammwürze von 14° Plato etwas verdünnt. 😦

Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Brautag.

Um 13:30 Uhr wurde eingemaischt

Oktoberfestbier

Die Jodprobe war auch o.k.

Jodprobe

Beim Abmaischen

Abmaischen

Einen schönen Trubkegel hatte ich auch wieder, bis zum Schluss glasklare Würze. 🙂

Trubkegel

Update vom 30.08.2015

Im Gärspund ist schon seit über einer Woche nichts mehr zu hören gewesen, hatte aber keine Zeit das Jungbier abzufüllen. Am 30.08.2015 habe ich nun endlich den edlen Stoff von der Hefe gezogen und abgefüllt. Natürlich wurde der Restextrakt vom Jungbier vorher mit der Bierwürzespindel gemessen, er lag bei etwa 2° Plato, was einen Endvergärungsgrad (EVG) von rund 83% entspricht. Den hohen EVG habe ich wohl der allseits beliebten Danstar Nottingham Ale Hefe zu verdanken, sie ist ein Mega-Arbeitstier die ihresgleichen sucht. Habe natürlich gleich ein Glas frische Hefe geerntet, denn im September soll ein leckeres Bierchen mit frischen Hopfendolden direkt zur Hopfenernte gebraut werden. 😉

Messung des Restextrakts

Restextrakt

Das Bier ist abgefüllt, die Ausbeute betrug exakt 49 Liter.

Oktoberfestbier abgefüllt

 

Update vom 06.09.2015

Nach einem ausgiebigen Spaziergang im Baden-Badener Stadtwald gab es die erste Pilzmahlzeit ( 1,2 kg Pfifferlinge) dieses Jahr. Als Krönung des Tages wurde das Oktoberfestbier erstverköstigt.

verkostung Oktoberfestbier

 

Update vom 24.10.2015

Nachdem das 30 Liter Fass nun fast zwei Monate reifen und lagern konnte war es langsam an der Zeit es anzustechen. Es ist mein erstes Bier was nicht aufgespeist und nachvergoren wurde. Das Fass wurde mit der CO2 Flasche Zwangskarbonisiert bis der gewünschte Sättigungsdruck aufgebaut war. Vorteil dieser Methode ist es das hier keine Nachgärung stattfindet und sich somit auch weniger Hefe im Bier befindet.

Die Verköstigung!

Sowohl im Antrunk als auch im Abgang dominiert ein vollmundiger, süffiger und kräftiger Geschmack, so wie ich es auch von einem Oktoberfestbier erwarte. Die etwa 30 Bittereinheiten (IBU) stehen dem Bier ganz gut, auch der Saazer Aromahopfen passt meiner Meinung nach ganz gut zu dem Bier. Der Schaum ist feinporig und recht stabil.

Hält man das Bierglas vor eine Lichtquelle sieht das Bier leuchtend Gelb bis Bernsteinfarben aus, ohne Lichtquelle eher ein dunkles Gelb bis hellbraun.

Oktoberfestbier 2015

 

 

 

 

Über bierfetischist

Bier selbst brauen

Veröffentlicht am 16/08/2015 in Home und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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